Ist-Gehaltserhöhung

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Wir sind gekommen um zu bleiben

KV nicht nur für MindestlohnverdienerInnen wichtig!!

im Gegenteil:

Ein Informationsvideo der GPA-djp zu den KV-Verhandlungen und zur Forderung der Ist-Erhöhung für die IT-Branche.
(Das Video gibt es auch hier auf Youtube.)

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Demo für einen modernen Kollektivvertrag

Trotz des nasskalten Wetters sind gut über tausend BetriebsrätInnen der IT-Branche und GewerkschafterInnen zu der Demonstration gekommen. Es geht um die Durchsetzung einer tatsächlichen Gehaltserhöhung im IT-Kollektivvertrag.

Demo IT-Branche

Die Abschlusskundgebung fand in der Wiener Innenstadt vor dem Haus der Raiffeisen Informatik GmbH statt. Warum?
Weil sich die VertreterInnen des Raiffeisenkonzerns im Verhandlungsteam der Arbeitgeber bisher besonders massiv gegen die Forderung der Beschäftigten engagiert haben.

GPA-Djp IT-KV Demo Raiffaisen

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Fachverband in der WKÖ lehnt Ist-Gehaltserhöhung ab

Die ORF Futurezone berichtet von der anhaltenden Blockadehaltung der Wirtschaftskammer:

Der Fachverband Unternehmensberater und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat sich in einer Stellungnahme gegen die Einführung einer tatsächlichen Ist-Gehaltserhöhung im IT-Kollektivvertrag ausgesprochen.

Zitiert wird u.a. Karl Proyer (GPA-djp):

Die IT-Branche nimmt eine Schlüsselfunktion ein, wenn es darum geht, die österreichische Wirtschaft wieder auf die Überholspur zu bringen. Mit der nachhaltigen Ignoranz gegenüber berechtigten Anliegen der Beschäftigten torpediert man die notwendige Zukunftsorientierung.

.. hier geht’s zum Futurezone-Artikel.

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80% Gewinnsteigerung in der IT-Branche

Da kann mensch nur mehr den Kopf schütteln :roll: :

In den letzten Jahren hat die IT Branche sehr gut verdient. Seit 2005 konnten die Gewinne um weit über  80 % gesteigert werden.  Bei den Beschäftigten ist von diesen Gewinnen nur wenig angekommen, unter anderem auch aufgrund des Fehlens einer nachhaltigen Erhöhung der tatsächlich ausbezahlten Gehälter im Kollektivvertrag.

… Zitat des stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer.

Aber Hauptsache KV-Verhandlungen blockieren und Reallohnverlust durchsetzen wollen. Danke Wirtschaftskammer! :evil:

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österreichweite Betriebsversammlungen

Am 15.01. finden in ganz Österreich in über 30 der wichtigsten Unternehmen der IT-Branche Betriebsversammlungen statt.
Im Rahmen dieser Versammlungen werden die Beschäftigten über den bisherigen Verlauf der Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 35.000 Beschäftigten  informiert und es soll die Unterstützung aus den Betrieben im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde dokumentiert  werden.

4 KV-Verhandlungsrunden nur Blockade
Seit Oktober 2008 gibt es nach bereits 4! Verhandlungsrunden noch immer keine Bereitschaft der Arbeitgeber eine tatsächliche Ist-Gehaltserhöhung im Kollektivvertrag zu verankern.

Wie notwendig eine tatsächliche Ist-Erhöhung ist,  zeigt der erst kürzlich veröffentlichte Einkommensbericht der Statistik Austria. Demnach steigen die Gehälter der Branche im Jahr 2006/2007 um nur 0,25 Prozent gegenüber dem davor liegenden Vergleichszeitraum. Die Gewinne der Branche sind dagegen exorbitant. Nur dass davon nichts an die Arbeitenden weitergegeben wird.
In fast allen anderen Branchen steigen die Gehälter stärker an!

Weitere Aktionen zur Durchsetzung der betriebsrätlichen und gewerkschaftlichen Forderung sind geplant.
Die nächste Kollektivvertragsrunde findet am 22. Jänner 2009 statt.

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200 BRs aus allen Bundesländern

… bei der BetriebsrätInnenkonferenz in Linz am 15. Dezember. Im neuen Jahr, am 15.01.2009 finden dann österreichweit Betriebsversammlungen statt. Das haben die BetriebsrätInnen beschlossen, nachdem es kein Durchkommen mit den Forderungen nach einer Ist-Lohnerhöhung gibt.
Sollte es beim fünften Verhandlungstermin am 22. Jänner zu keiner Einigung kommen, werde es längere Betriebsversammlungen geben. Das kündigt der GPA-djp Regionalsekretär Helmut Russ an.

Ein paar Fakten
Von den ArbeitnehmerInnen in der IT-Branche erhalten nur rund 10 % automatisch die jährlichen Lohnerhöhungen – und zwar jene, die am Mindestlohn angesiedelt sind. Das sind 10% von rund 50.000 in der Branche Beschäftigten. 38.000 von ihnen sind angestellt und 12.000 Freie.

Alle, die Überzahlungen haben, also die überwiegende Mehrzahl, fallen seit dem Jahr 2000 um Lohnerhöhungen um. Sie bleiben damit, sofern es keine innerbetrieblichen Anhebungen gibt, nominell auf ihrem Gehalt jahrelang sitzen.
Wenn jemand z.B. sieben Jahre lang keine Erhöhung gehabt hat, kann sein Reallohnverlust bis zu 15 Prozent betragen.

it-betriebsratekonferenz

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